Hamburg Hauptbahnhof: Frau ruft verfassungswidrige Parolen
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll eine Frau am 07.05.2026 gegen 14:50 Uhr am Bahnsteig eins des Hamburger Hauptbahnhofs verfassungswidrige Parolen gerufen haben.
Die 49-jährige deutsche Staatsangehörige soll zunächst in der S3 von Wilhelmsburg in Richtung Hauptbahnhof durch Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB tarifrechtlich kontrolliert worden sein. Da sie keine Fahrkarte hatte und sich nicht ausweisen konnte, wurde die Bundespolizei zur Feststellung ihrer Identität angefordert.
Am Hamburger Hauptbahnhof verließen die Personen die S-Bahn und warteten auf die Einsatzkräfte.
Vor dem Eintreffen der Beamten soll die Tatverdächtige mehrfach lautstark "Sieg Heil" auf dem gut ausgelasteten Bahnsteig gerufen haben.
Kurz darauf trafen die Bundespolizisten vor Ort ein und nahmen den Sachverhalt auf.
Währenddessen rief die 49-Jährige erneut "Sieg Heil".
Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellten die Beamten fest, dass sie bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war.
Gegen die Frau besteht außerdem eine Fahndungsnotierung zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Beleidigung.
Gegen die Tatverdächtige wurden Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.
Anschließend wurde die Frau mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen zu dem Erschleichen von Leistungen übernimmt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Das LKA 7 der Hamburger Polizei übernimmt zuständigkeitshalber die Ermittlungen gem. § 86 a StGB.
RH
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