BPOLI LUD: Bundespolizei verhindert acht unerlaubte Einreisen

Die Bundespolizei hat in den vergangenen 24 Stunden bei Grenzkontrollen insgesamt acht unerlaubte Einreisen verhindert. Betroffen waren eine marokkanische, eine syrische und sechs ukrainische Personen. Besonders auffällig: Ein 34-jähriger Marokkaner wollte heute Morgen gegen 3.30 Uhr mit einem Lkw aus Marokko am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einreisen. Bei der Kontrolle legte er zwar seinen Reisepass und ein Kurzzeitvisum für touristische Zwecke vor, dieses war jedoch bereits seit 25 Tagen abgelaufen. Die Beamten leiteten deshalb ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird dem Mann die Einreise verweigert und er wird nach Polen zurückgewiesen. Auch ein 20-jähriger Syrer geriet bei der Kontrolle ins Visier der Beamten. Er konnte lediglich eine für Deutschland gültige Duldung vorweisen. Gegen ihn wurde ebenfalls Anzeige wegen unerlaubter Einreise erstattet. Da er über ein Duldungsrecht verfügte, wurde der Syrer an die zuständige Ausländerbehörde Salzwedel weitergeleitet. In den übrigen Fällen kam es zu Zurückweisungen nach Polen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de