BPOL NRW: Mit Videoanlage beobachtet – Bundespolizei nimmt Gesuchte im Essener Hauptbahnhof fest
Am 8. Mai führte der Konsum von Betäubungsmitteln am Essener Hauptbahnhof zur Festnahme einer 39-jährigen Frau. Die Wohnungslose wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls gesucht.
Gegen 04:35 Uhr sahen Beamte am Essener Hauptbahnhof über die Videoanlage mehrere Personen in einem Wartehäuschen auf dem Bahnsteig 1/2, die dort offensichtlich Drogen konsumierten. Eine umgehend entsandte Streife kontrollierte die Gruppe vor Ort. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der 39-jährigen Deutschen stellten die Uniformierten fest, dass gegen sie ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster wegen Betrugs vorlag.
Sie wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 920 Euro oder ersatzweise zu 23 Tagen Haft verurteilt.
Die Einsatzkräfte eröffneten der Frau den Haftbefehl, belehrten sie und brachten sie zur Dienststelle.
Bei der anschließenden Durchsuchung ihres mitgeführten Rucksacks entdeckten die Beamten insgesamt drei Verschlusstütchen mit Amphetamin. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Da die 39-Jährige den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte, brachten sie die Uniformierten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt.
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