Abschlussmeldung zum Tunnelbrand Autobahn 66
ERSTMELDUNG:
Am Sonntagnachmittag (10.05.) wurde um 16.45 Uhr ein Fahrzeugbrand im
Autobahntunnel der Autobahn 66 in der Gemarkung Neuhof gemeldet. In der "Südröhre" wäre ein Pkw Seat Ibiza aus dem Bereich Aschaffenburg aus ungeklärter Ursache in Brand geraten, wobei die beiden Insassen das Fahrzeug mit leichten Verletzungen verlassen konnten. Durch die Tunnelleitzentrale wurden daraufhin beide Tunnelröhren gesperrt und die Insassen der noch in den beiden Röhren des Autobahntunnels befindlichen Fahrzeuge (etwa 30 Pkw und ein Reisebus mit rund 30
Fahrgästen) wurden über die Notausgänge ins Freie geleitet. Zur Sicherheit wurden alle im Tunnel befindlichen Personen vorsorglich medizinisch untersucht,wobei nach derzeitigem Stand nur die beiden Fahrzeuginsassen des brandbetroffenen Seat durch eine Rauchgasintoxikation leicht verletzt und zur Versorgung in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert wurden. Im Rahmen des
Rettungseinsatzes waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr und des
Rettungsdienstes, ein Rettungshubschrauber sowie fünf Streifen der
Polizeiautobahnstation Petersberg und der Polizeistation Fulda im Einsatz. Die nicht brandbetroffene "Nordröhre" des Tunnels wurde um 18.50 Uhr wieder freigegeben. Die "Südröhre" ist aktuell noch gesperrt, wobei die Abschleppmaßnahmen laufen und anschließend abgeklärt wird, ob der Fahrbahnbelag durch die Brandzehrung eine Freigabe zulässt, oder ob noch entsprechende Arbeiten am Fahrbahnbelag vorgenommen werden müssen. Eine entsprechende
Rundfunkwarnmeldung wurde etabliert. Der Sachschaden wird im Moment auf rund 25.000 Euro geschätzt. Nach aktuellsten Informationen soll die "Südröhre" gegen 20 Uhr zumindest einspurig und mit entsprechender Geschwindigkeitsbeschränkung wieder freigegeben werden. Beim Vorliegen weiterer, belastbarer Informationen
wird nachberichtet.
ERGÄNZUNG / ABSCHLUSSMELDUNG:
Durch die schnelle Bergung/Abschleppung des brandbetroffenen Pkw und die umgehende Überprüfung der Brandstelle konnte nun auch die Tunnelröhre in Fahrtrichtung "Süd" um 19.50 Uhr vollumfänglich wieder frei gegeben werden. Somit sind beide Fahrspuren in Richtung Süden wieder ohne Einschränkungen befahrbar und der Stau vor dem Tunnel löst sich aktuell rasch auf. Bis dato wurden auch keine ergänzenden Meldungen zu verletzten Personen bekannt, so dass es bei den o.a. beiden Fahrzeuginsassen des Seat als Verletzte bleibt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, wobei nach derzeitigen Information von einem technischen Defekt bei dem Seat ausgegangen werden kann. Der Gesamtschaden an Fahrbahn und Fahrzeug wurde auf 30.000 Euro korrigiert und es waren letztlich nach aktuellsten Informationen der Rettungsdienste rund 90 Personen, die aus dem Tunnel geleitet und entsprechend medizinisch überprüft wurden, darunter auch die 30 Fahrgäste aus dem o.a. Reisebus.
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