Reisender zeigt im Zug mehrfach den sogenannten „Hitlergruß“ und bedroht Mitreisenden
Göttingen. Ein 40-jähriger Mann von der Insel Rügen zeigte am Sonntagabend nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten in einem ICE von München nach Hamburg mehrfach den sogenannten "Hitlergruß" und skandierte dazu "Heil Hitler". Zudem bedrohte er einen weiteren Reisenden mit körperlicher Gewalt. Das Zugpersonal informierte umgehend die Bundespolizei in Göttingen und sprach einen Fahrtausschluss aus.
Nach Halt des Zuges im Bahnhof Göttingen, stellten die Beamten die Identität des wegen verschiedener Delikte vorbestraften Mannes fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen und Bedrohung ein. Zudem bekam der Mann einen Platzverweis, dem er nur widerwillig nachkam und sich uneinsichtig zeigte. Beim zögerlichen Entfernen aus dem Bahnhof wiederholte er den verbotenen "Hitlergruß" gleich noch sechs Mal und skandierte dabei erneut "Heil Hitler".
Weitere Ermittlungsverfahren wurden durch die Bundespolizei eingeleitet.
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