Hilflose Person im Gleisbereich – Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Situationen
Einsatzkräfte der Bundespolizei retteten gestern am späten Nachmittag eine hilflose Person aus dem Gleisbereich zwischen den Haltepunkten Rostock Lütten Klein und Rostock-Lichtenhagen.
Ein Bürger meldete der Polizei, dass sich eine Person im Gleis befindet. Die Bundespolizei veranlasste unverzüglich die Streckensperrung und entsendete Einsatzkräfte.
Vor Ort fanden die Beamten einen 87-jährigen Mann, der aus eigener Kraft den Gleisbereich nicht mehr verlassen konnte. Rettungskräfte übernahmen die medizinische Erstversorgung und brachten ihn anschließend zu seiner Pflegeeinrichtung.
Die 53-minütige Sperrung verzögerte den Betriebsablauf auf der Strecke zwischen Rostock-Hauptbahnhof und Warnemünde. Es kam bei drei Zügen zu einer Verspätung von insgesamt 152 Minuten, drei Teil- und einem Totalausfall.
Die Bundespolizei warnt eindringlich: Der Aufenthalt im Gleisbereich bringt Menschen in akute Lebensgefahr.
Weitere Hinweise zum sicheren Verhalten auf Bahnanlagen stellt die Bundespolizei unter
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen
bereit.
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