BPOL NRW: Bundespolizei entdeckt Schreckschusswaffe im Handgepäck am Flughafen Köln/Bonn

Bei der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn haben Einsatzkräfte der Bundespolizei am Sonntag eine Schreckschusspistole im Handgepäck eines Reisenden festgestellt. Der 23-jährige deutsche Staatsangehörige wollte die Waffe offenbar unbeabsichtigt mit auf seine Reise nehmen. Der Fund erfolgte am Nachmittag an einer Kontrollspur im Terminalbereich. Mitarbeitende der Luftsicherheitskontrolle bemerkten die Pistole während der Durchleuchtung des Handgepäcks und informierten umgehend die Bundespolizei. Gegenüber den eingesetzten Beamten gab der Mann an, die Schreckschusswaffe versehentlich im Handgepäck vergessen zu haben. Einen erforderlichen Waffenschein konnte er jedoch nicht vorweisen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Der Beschuldigte wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht. Die Schreckschusspistole stellten die Einsatzkräfte sicher. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Waffen, Schreckschusswaffen sowie gefährliche Gegenstände im Hand- und Reisegepäck an Flughäfen erhebliche Sicherheitsrisiken darstellen und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Reisende sollten ihr Gepäck daher vor Reiseantritt sorgfältig kontrollieren. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Pressestelle Mathias Kämpfer Telefon: +49 (0) 2203 95 22-1041 E-Mail: bpolifh.cgn.presse@polizei.bund.de Postfach 980125 51129 Köln Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.