BPOLI EF: ICE zum Bremsen gezwungen – Fahrradfahrer kürzen über Gleise ab

Am späten Samstagnachmittag wäre es bei Seebergen beinahe zu einem Unglück gekommen, hätte die Triebfahrzeugführerin nicht geistesgegenwärtig den ICE von 200 Km/h Fahrtgeschwindigkeit herunter gebremst. Sie hatte erkannt, wie sich drei Personen mit Fahrrädern auf dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt über die Gleise bewegt haben. Bundespolizisten konnten am Haltepunkt Seebergen mehrere männliche und weibliche Jugendliche antreffen, die angaben, nichts mit der Sache zu tun zu haben. Doch die Triebfahrzeugführerin und ein weiterer Zeuge konnten die Verursacher beschreiben und den Schwindel vor Ort aufdecken. Die Steife der Bundespolizei hat die Jungen im Alter von 14 bis 15 Jahren zu dieser unnötigen und lebensgefährlichen Abkürzung sensibilisiert. Gegen die drei Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der betriebsstörenden Handlung eingeleitet. Diese unüberlegte Handlung hatte auf den Bahnverkehr auf dieser stark frequentierten Trasse erhebliche Auswirkungen. Insgesamt waren 13 Züge betroffen und erhielten Verspätungen. Die Bundespolizei mahnt: "Abkürzungen über Gleise können tödliche Folgen haben!" Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Erfurt Telefon: 0361/ 659830 E-Mail: bpoli.erfurt(at)polizei.bund.de