Mehr als 65 Kilogramm mutmaßliche Betäubungsmittel sichergestellt – Drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Der Kriminalpolizeiinspektion Rostock ist nach monatelangen Ermittlungen ein umfangreicher Ermittlungserfolg im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität gelungen. In der vergangenen Woche konnten im Zuge umfangreicher Durchsuchungsmaßnahmen erhebliche Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel sowie weitere Beweismittel sichergestellt werden. Im Fokus der Ermittlungen standen mehrere Beschuldigte wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln. Im Verlauf der intensiven Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise auf eine bevorstehende Lieferung beziehungsweise Umlagerung größerer Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein geplanter, großangelegter Einsatz vorgezogen. Folglich wurden am vergangenen Donnerstag, dem 07.05.2026, im Rahmen eines ad hoc-Einsatzes insgesamt drei Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die bereits vorab von der Staatsanwaltschaft Rostock beim zuständigen Amtsgericht beantragt wurden. Die Maßnahmen erfolgten an zwei Wohnanschriften der Beschuldigten in der Hansestadt Rostock sowie an einer Adresse im Landkreis Rostock. Im Zuge dieser Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte insgesamt mehr als 65 Kilogramm mutmaßliche Betäubungsmittel sicher. Darüber hinaus wurden Bargeld im niedrigen sechsstelligen Bereich, diverse Utensilien zum Anbau und Vertrieb von Betäubungsmitteln, mehrere Mobiltelefone und technische Speichermedien sowie Schlagwerkzeuge aufgefunden und sichergestellt. Die festgestellten Mengen stellen im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizeiinspektion Rostock einen außergewöhnlichen Sicherstellungserfolg dar. Die aufgefundenen Substanzen werden derzeit umfangreich kriminaltechnisch untersucht, um Art, Zusammensetzung und Wirkstoffgehalt zweifelsfrei festzustellen. Detailliertere Angaben zu den Betäubungsmittel können derzeit noch nicht gemacht werden. Noch am selben Tag ordnete die Staatsanwaltschaft Rostock die vorläufige Festnahme der insgesamt zwei deutschen und einem litauischen Beschuldigten im Alter von 21 und 22 Jahren an. Das Amtsgericht Rostock erließ am Freitag Haftbefehle gegen die Beschuldigten. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Anne Schwartz Telefon: 0381 4916-3040 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de