Minderwertigen Schmuck zum Verkauf angeboten – vier Tatverdächtige gestoppt
Der Polizei wurde am Sonntagmittag (10. Mai) ein möglicher Betrug in Lippstadt gemeldet.
Eine Frau meldete gegen 13:15 Uhr einen Betrugsversuch. Ein unbekannter Mann habe zuvor ihrem Schwager im Bereich der Ulmenstraße aus einem mit vier Personen besetzten Auto augenscheinlich minderwertigen Schmuck zum Kauf angeboten. Da sie direkt einen Betrug vermutet habe, habe sie die Verfolgung des Autos aufgenommen und die Polizei alarmiert. Während sie dem verdächtigen Fahrzeug hinterhergefahren sei, habe sie zudem beobachtet, wie auch einer Seniorin offensichtlich etwas angeboten wurde.
Die Polizei kontrollierte den Audi A6 und dessen Insassen - zwei Männer (beide 25) und zwei Frauen (beide 22) aus Rumänien - am Konrad-Adenauer-Ring. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten augenscheinlich minderwertigen Goldschmuck, den sie sicherstellten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Tatverdächtigen entlassen. Wegen fehlender finanzieller Mittel wurde auf die Zahlung einer Sicherheitsleistung verzichtet.
Die weiteren Ermittlungen wegen Betrugs dauern an. Personen, denen ebenfalls Schmuck angeboten wurde oder die möglicherweise sogar welchen gekauft haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 bei der Polizeiwache in Lippstadt zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor angeblich lukrativen Geschäften:
- Seien Sie immer misstrauisch, wenn Ihnen spontan aus einem
Fahrzeug heraus Schmuck, Gold oder andere Wertgegenstände
angeboten werden.
- Kaufen Sie niemals Schmuck oder Edelmetalle "auf der Straße"
oder aus dem Auto heraus.
- Lassen Sie sich nicht durch angebliche Notlagen oder Versprechen
der Verkäufer unter Druck setzen.
- Notieren Sie sich nach Möglichkeit Kennzeichen, Fahrzeugtyp und
Personenbeschreibungen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
- Informieren Sie im Verdachtsfall umgehend die Polizei.Rückfragenvermerk für Medienvertreter:
Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Daniel Großert
Telefon: 02921 - 9100 5311
E-Mail: poea.soest@polizei.nrw.de