200 L Diesel auf Fahrbahn nach Alleinunfall mit LKW im Bereich der Anschlussstelle Niederaula der BAB A7
Niederaula - Am frühen Dienstagmorgen (12.05.) kam es gegen 00:30 Uhr auf dem Zubringer zur A7 bei Niederaula zu einem Alleinunfall eines Sattelzuges.
Nach derzeitigen Ermittlungen übersah der 56-jährige Fahrer des Sattelzuges die Fahrbahntrennung, welche die Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nord und Süd voneinander trennt. Infolge dessen fuhr die Zugmaschine auf eine Schutzplanke auf. Dabei wurde der Dieseltank der Zugmaschine beschädigt, wodurch eine erhebliche Menge Diesel (ca. 200 L) austrat und sich sowohl auf der Fahrbahn als auch auf dem angrenzenden Erdreich verteilte.
Die Feuerwehr Niederaula band den ausgelaufenen Kraftstoff mittels Bindemittel.
Zudem wurde der restliche Inhalt des beschädigten Dieseltanks vor Ort durch die Einsatzkräfte abgepumpt, um ein weiteres unkontrolliertes Austreten zu verhindern.
Die Autobahnmeisterei Alsfeld unterstützte die Maßnahmen ebenfalls durch das Abbinden des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs.
Der Sattelzug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste der Zubringer zur A7 voll gesperrt werden.
Stand 05:15 Uhr bleibt die Ausfahrt von der BAB A7 in Fahrtrichtung Süd an dieser Anschlussstelle gesperrt, ebenso ist ein Auffahren in Fahrtrichtung Süd auf die Autobahn nicht möglich. Wann der Verkehr auch hier wieder fließen kann, ist bislang noch unklar.
Im Einsatz befanden sich eine Funkstreife der Polizeiautobahnstation Petersberg, 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Niederaula, ein Abschleppdienst sowie die Autobahnmeisterei Alsfeld.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Gefertigt: Müller, A., PHK, Führungs- und Lagedienst des PP Osthessen
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