OH-Neustadt in Holstein / Zwei Polizeibeamte durch erhebliche Widerstandshandlungen verletzt
Am Dienstagabend (12.05.2026) wurden zwei Polizisten durch einen 30-jährigen Mann leicht verletzt, nachdem er an seiner Wohnanschrift in Neustadt in Holstein erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet hatte. Im weiteren Verlauf fanden Polizeibeamte eine größere Menge Betäubungsmittel in seiner Wohnung. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest. Die Kriminalpolizei in Neustadt führt die nun eingeleiteten Ermittlungsverfahren.
Gegen 18.15 Uhr befanden sich zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Neustadt in Holstein an der Wohnanschrift eines 30-jährigen Mannes (Staatsangehörigkeit: deutsch), bei dem es sich um den Täter einer Körperverletzung im Kreis Plön handeln sollte. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sperrte sich der Ostholsteiner gegen die polizeilichen Maßnahmen und stieß einen Polizisten die Treppe hinunter. Dem anderen Polizisten trat er in sein Gesicht.
Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter wurde der Mann, der sich weiter erheblich wehrte, in ein Krankenhaus gefahren, da sich während des Einsatzes der Hinweis auf den Konsum von Betäubungsmitteln ergab und das Amtsgericht Lübeck die Entnahme einer Blutprobe anordnete. Diese entnahm eine Ärztin in einem nahegelegenen Krankenhaus. Da sich die beiden Polizisten durch die vorherigen Handlungen des Mannes leicht verletzten, wurden diese anschließend in einem Krankenhaus versorgt.
In der Wohnung des Mannes fanden Einsatzkräfte eine größere Menge Betäubungsmittel. Insgesamt stellten sie fast 500 Gramm Kokain und jeweils über 2 Kilogramm Cannabisblüten sowie Haschischplatten fest. Die Polizeibeamten nahmen ihn auf Grundlage des Verdachts einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte am heutigen Morgen eine Entlassung aus dem Polizeigewahrsam.
Die Kriminalpolizei in Neustadt führt die Ermittlungsverfahren sowohl wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie dem Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Lübeck
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Malwine Stolzenwald - Pressesprecherin
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de