Stark alkoholisierter Radfahrer leistet Widerstand in Waren (Müritz) -LK MSE

Am 19.05.2026 gegen 17 Uhr kam es in der Kietzstraße in Waren (Müritz) zu einer Widerstandshandlung zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamten. Zunächst waren die Beamten des Polizeihauptrevieres Waren gegen 16:30 Uhr in die Müritzstraße gerufen worden, weil dort ein alkoholisierter und ohne Oberbekleidung befindlicher Mann, wahllos Passanten anpöbelte. Dem polizeibekannten 47-jährigen deutschen Mann erteilten die Beamten in der weiteren Folge einen Platzverweis, dem dieser zunächst fußläufig nachkam. Während der Umsetzung des Platzverweises stieg der polizeibekannte Mann auf sein zuvor mitgeführtes Fahrrad und fuhr in Richtung Kietzspeicher davon. Der Anhalteaufforderung Polizeibeamten widersetzte sich der Mann, so dass er mittels einfacher körperlicher Gewalt an der Weiterfahrt gehindert werden musste.Verletzt wurde dabei niemand. Bei der folgenden Blutprobenentnahme im Müritz-Klinikum Waren, beleidigte der Mann eine Beamtin zusätzlich in erheblicher Art und Weise. Abschließend fanden die Beamten bei dem Mann eine geringe Menge an illegalen Betäubungsmitteln. Der Beschuldigte wies einen Atemalkoholwert von 2,13 Promille auf. Weiterhin besteht der begründete Verdacht, dass der Mann zusätzlich unter dem Einfluss illegaler Substanzen stand. Das Fahrrad des Mannes stellten die Beamten gefahrenabwehrend sicher. Abschließend konnten die Beamten den Beschuldigten aus der Maßnahme entlassen. Dieser muss sich nunmehr wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Im Auftrag Sebastian Meinhardt Erster Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Neubrandenburg Dezernat 1, Einsatzleitstelle Polizeiführer vom DienstRückfragen bitte an: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de Rückfragen innerhalb der Bürozeiten: Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die jeweils regional und thematisch zuständige Pressestelle (Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie Polizeipräsidium Neubrandenburg).