Pressemitteilung der Polizei Peine vom 19.05.2026: Rettungskräfte bedroht und angegriffen
In den frühen Stunden des 18.05.2026 benötigte die Besatzung eines Rettungswagens
Unterstützung durch die Polizei in Neubrück.
Die Rettungswagenbesatzung ist gerufen worden, weil ein offenbar schwer betrunkener
Mann hilfsbedürftig war. Nachdem sie mit der Erstversorgung des 35-Jährigen begonnen
hatten, wurde dieser aber zunehmend verbal ausfallend und schlussendlich sogar
handgreiflich gegenüber den Helfern, woraufhin die Polizei in Peine zur Unterstützung
gerufen wurde.
Zwischenzeitlich verließ der 35-Jährige den Rettungswagen und entfernte sich in ein
Waldstück.
Aufgrund seines Zustandes, der Witterung und des Geländes, Gräben und teilweise
sumpfartige Flächen, bestand für den Mann trotz seines Verhaltens eine Gefahr für Leib und
Leben, so dass sofort eine größere Suchaktion gestartet werden musste.
Weitere Streifenwagen aus umliegenden Dienststellen, eine Drohne des Deutschen Roten
Kreuzes und die Feuerwehr kamen zum Einsatz, ein Polizeihubschrauber hätte ebenfalls zur
Verfügung gestanden.
Nach rund anderthalb Stunden konnte der Mann dann gefunden und ins Klinikum Peine
transportiert werden. Allerdings hatte er sich nicht beruhigt, weswegen der Transport von
Polizisten begleitet werden musste. Während der Fahrt begann er im Rettungswagen zu
randalieren, außerdem beleidigte und bedrohte er die Rettungskräfte weiterhin auf das
Übelste.
Nach kurzer Behandlung im Krankenhaus wurde der 35-Jährige ins Gewahrsam der Polizei
Peine eingeliefert. Mehrere Strafverfahren erwarten ihn in der Folge.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Salzgitter/ Peine/ Wolfenbüttel
Polizeikommissariat Peine
Malte Jansen, POK
Öffentlichkeitsarbeit
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