Steinschlag von Schweriner Fußgängerbrücke – Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr
Am gestrigen Nachmittag kam es in Schwerin zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, bei dem die Windschutzscheibe eines fahrenden Pkw beschädigt wurde. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren eine 55-jährige Fahrzeugführerin sowie ihre 23-jährige Beifahrerin, beide deutsche Staatsangehörige aus dem Landkreis Rostock, gegen 13:55 Uhr die Reiferbahn. Beim Unterfahren der dortigen Fußgängerbrücke prallten plötzlich Steine gegen die Frontscheibe des Fahrzeugs. Durch den Aufprall wurde die Windschutzscheibe beschädigt.
Die beiden Insassinnen blieben unverletzt und konnten ihre Fahrt fortsetzen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das Werfen von Gegenständen auf fahrende Fahrzeuge erhebliche Folgen haben kann. Bereits kleine Steine können bei fahrenden Fahrzeugen schwere Verkehrsunfälle verursachen und Menschenleben gefährden.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385 / 5180-2224, über die Onlinewache unter Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern.
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