Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Weiterer Fortschritt im Ermittlungskomplex „Frost“
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat vergangene Woche, am 12. Mai 2026, einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, bei es sich um einen weiteren Tatverdächtigen im Ermittlungskomplex "Frost" handeln soll.
Der 22-Jährige wird verdächtigt, am 12. und 13. Januar 2026 an einer Brandstiftung sowie an einem versuchten Totschlag in der Hindenburgstraße in Ludwigsburg beteiligt gewesen sein.
Wie wir bereits am 12. Januar 2026 berichteten (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6194819), war es in jener Nacht zu einer Brandstiftung an einem Gebäude gekommen, in dem sich der Firmensitz eines Sicherheitsunternehmens befunden hat. In der Folgenacht war es dann zu einer Schussabgabe auf eben jenen Gebäudeteil gekommen, der als versuchter Totschlag eingestuft wird (siehe Pressemitteilung vom 13. Januar 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6195789).
Durch die in den darauffolgenden Monaten durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei geführten Ermittlungen rückte der 22 Jahre alte Deutsche aus dem Landkreis Esslingen in den Fokus. Der Mann soll an den Taten vom 12. und 13. Januar 2026 einen Anteil gehabt haben. Die genaue Tatbeteiligung ist in beiden Fällen noch Gegenstand der Ermittlungen.
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart vorab einen Haftbefehl beim Amtsgericht Stuttgart gegen den Tatverdächtigen, der antragsgemäß erlassen wurde.
Am 12. Mai 2026 nahmen Einsatzkräfte des Mobilen Einsatzkommandos des Polizeipräsidiums Einsatz den 22-Jährigen an seiner Wohnanschrift fest. Darüber hinaus lag ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung vor, der ebenfalls vollstreckt wurde. Gegenstände, die als Beweismittel dienen können, wurden sichergestellt. Diese werden derzeit ausgewertet.
Der 22-jährige Tatverdächtige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den erlassenen Haftbefehl in Vollzug setzte und den Mann in eine Justizvollzugsanstalt einwies.
Die Ermittlungen im gesamten Komplex "Frost" dauern weiter an.
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