Auseinandersetzung mit Messer – Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts
Am frühen Donnerstagabend (22.05.) kam es gegen 18.15 Uhr im Frankfurter Nordend zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde.
Dem Polizeieinsatz vorausgegangen war eine Auseinandersetzung zweier Männer in einer Wohnung in der Zeißelstraße.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gerieten zwei Männer in Streit, bei dem auch ein scharfer Gegenstand verwendet wurde. Bei Eintreffen der Polizeistreife war einer der Kontrahenten schwerst verletzt und verstarb vor Ort. Im weiteren Verlauf kam es zum Schusswaffengebrauch gegen den zweiten Kontrahenten. Er wurde dadurch schwer verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Die genauen Umstände sowie der Ablauf des Geschehens sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der Tatort wurde abgesperrt, Spuren werden gesichert.
Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung.
Das Hessische Landeskriminalamt sowie die Mordkommission der Frankfurter Polizei haben die Ermittlungen übernommen. Derzeit können keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Die Pressehoheit obliegt der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.
Rückfragen bitte an:
Hessisches Landeskriminalamt
Virginie Wegner
Telefon: 0611/83-80100
E-Mail: kommunikation.hlka@polizei.hessen.de