BPOL NRW: Auf anzügliche Worte folgt Fausthieb – Bundespolizei stellt Aggressor

Am 26. Mai spricht ein Mann eine Frau auf Russisch an. Ihr Freund hört die anzüglichen Worte und fordert den Mann auf, diese zu unterlassen. Es folgt ein Schlag ins Gesicht. Gegen 13:25 Uhr warteten die beiden ukrainischen Staatsangehörigen an einem Bahnsteig des Dortmunder Hauptbahnhofs auf die S-Bahn der Linie 5. Hier sprach ein deutscher Staatsangehöriger die 31-jährige Begleiterin an, äußerte anzügliche Worte gegenüber ihr und beleidigte sie auf sexuelle Weise. Kurze Zeit später betraten der 35-Jährige und seine Freundin den zuvor eingefahrenen Zug. Der 39-Jährige folgte den beiden. Der Dortmunder sprach den Wohnungslosen auf die Beleidigungen gegenüber seiner Freundin an. Dieser antwortete unvermittelt mit einem Faustschlag ins Gesicht. Eine hinzugerufene Streife der Bundespolizei belehrte den Aggressor, der daraufhin von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte. Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, brachten die Einsatzkräfte den Beschuldigten zur nahegelegenen Wache. Der Ukrainer lehnte eine ärztliche Behandlung ab, sodass die Beamten ihn und seine Begleiterin bereits am Bahnsteig entließen. In den Diensträumen stellten die Uniformierten die Identität des gebürtigen Kasachen mittels eines Fingerabdruckscans zweifelsfrei fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über zwei Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Bundespolizisten den Mann. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte das Videomaterial. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.