Weitere Betrugsfälle mittels Textnachricht

Am Dienstag, 26. Mai, zwischen 12.37 Uhr und 13.33 Uhr, kontaktierte eine unbekannte Tatverdächtige die drei Geschädigten im Alter von 48, 56 und 69 Jahren mit vorgetäuschter Rufnummer ihrer Hausbank per Telefon und riet ihnen dazu, aus Sicherheitsgründen ihre Bankkonten zu sperren. Dafür versendete die Unbekannte Textnachrichten an die Rufnummern der Geschädigten mit dem Inhalt eines Links, der sie zu einer Internetseite führte, die optisch der Internetseite ihrer Hausbank glich. Bei Aufrufen der nachgestellten Internetseite wurden von den Konten der Geschädigten jeweils Geldbeträge in vierstelliger Höhe auf ein ihnen unbekanntes Konto überwiesen. Bei diesem Vorfall handelt es sich um Smishing (eine Kombination aus SMS und Phishing), bei dem mittels betrügerischer Textnachrichten persönliche Daten gestohlen, Geld erpresst oder Schadsoftware auf dem Smartphone installiert werden soll. Die Kriminellen nutzen dabei oft vertrauenswürdig erscheinende Identitäten wie Banken, Paketdienste oder angebliche Familienmitglieder. Die Polizei gibt diesbezüglich folgende Präventionshinweise: - Klicken Sie niemals auf Links oder Anhänge in unerwarteten SMS. - Rufen Sie keine unbekannten Nummern an. - Geben Sie niemals Passwörter, PINs, TANs oder Kreditkartendaten über verlinkte Webseiten ein. - Loggen Sie sich bei einer angeblichen Bankwarnung immer manuell über Ihren Browser oder Ihre App ein - nutzen Sie nicht den Link aus der SMS. - Rufnummern blockieren und melden. Speichern Sie die Nummer nicht, sondern blockieren Sie sie.(cr)Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Hamm Pressestelle Polizei Hamm Telefon: 02381 916-1006 E-Mail: pressestelle.hamm@polizei.nrw.de