BPOL NRW: Geschädigte nach sexueller Belästigung im RE 5 gesucht – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen in Gewahrsam

Am späten Mittwochabend (27. Mai) soll ein 49-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mehrere Frauen in einem Regionalexpress sexuell belästigt haben. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Mann in Gewahrsam. Nun werden weitere mögliche Geschädigte gesucht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann gegen 22:30 Uhr im RE 5 auf der Fahrt von Wesel nach Köln mehrere Frauen berührt und dabei an seinem Glied manipuliert haben. Als der Mann nach Einfahrt des Zuges am Bahnhof Köln Messe/Deutz von Reisenden an der Flucht gehindert werden sollte, reagierte er aggressiv und schlug auf diese ein. Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen den Tatverdächtigen kurz darauf am Bahnhof an und nahmen ihn vorläufig fest. Vor Ort meldete sich bereits eine Geschädigte bei den Beamten. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich jedoch Hinweise darauf, dass weitere Frauen von dem Mann belästigt worden sein könnten. Diese hatten den Zug allerdings bereits verlassen, bevor die Polizei eintraf. Die Bundespolizei bittet daher insbesondere mindestens zwei bislang unbekannte Geschädigte, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 zu melden. Hinweise werden rund um die Uhr entgegengenommen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Köln Pressestelle Stephanie Reuver Telefon: +49 (0) 221 16093-1401 Mobil: +49 (0) 173 56 21 184 E-Mail: presse.k@polizei.bund.de Gereonstraße 43-65 50670 Köln