Dachstuhlbrand – Feuerwehr Hattingen verhindert Übergreifen der Flammen

4 weitere Medieninhalte Hattingen, 28. Mai 2026 - Zu einem Brandeinsatz wurde die Hattinger Feuerwehr am Donnerstagabend gegen 17.40 Uhr zur Köningsberger Straße alarmiert. Spaziergänger hatten dort einen Dachstuhlbrand gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen bereits massiv Flammen aus dem Dachstuhl eines Anbaus. Da das Feuer drohte, auf den Dachstuhl des Hauptgebäudes überzugreifen, bestand die vorrangige Aufgabe der Feuerwehr darin, eine sogenannte Riegelstellung zwischen beiden Gebäudeteilen aufzubauen, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Durch einen massiven Löschangriff mit mehreren B- und C-Rohren im Außenangriff gelang es den Einsatzkräften, das Übergreifen der Flammen erfolgreich zu verhindern. Da zu Beginn des Einsatzes nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befanden, gingen parallel weitere Kräfte unter schwerem Atemschutz zur Erkundung in das Wohngebäude vor. Glücklicherweise wurden keine Personen angetroffen, sodass sich die Feuerwehr anschließend vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Neben der bestehenden Riegelstellung wurden weitere Strahlrohre vom Boden sowie über die Drehleiter eingesetzt, um den Brand im Dachstuhl gezielt zu bekämpfen. Für die Wasserversorgung mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden. Die umfangreichen Löschmaßnahmen zeigten Wirkung, sodass das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Im weiteren Verlauf öffneten die Einsatzkräfte über die Drehleiter Teile der Dachhaut, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen. Zudem wurde die auf dem Hauptgebäude installierte Photovoltaikanlage vorsorglich außer Betrieb genommen. Das Gebäude wurde außerdem durch die Versorgungsunternehmen vollständig von der Energieversorgung getrennt. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Im Einsatz waren etwa 60 Kräfte der Hattinger Feuerwehr aus Haupt- und Ehrenamt sowie der Rettungsdienst. Der Rettungsdienst musste glücklicherweise nicht tätig werden. Zum Ende des Einsatzes stellte sich heraus, dass sich die Einsatzstelle auf Bochumer Stadtgebiet befindet. Daher wird von der Feuerwehr Bochum auch eine spätere Brandnachschau durchgeführt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Während des laufenden Brandeinsatzes wurde ein weiterer Einsatz im Bereich der Ruhr gemeldet. Dort befand sich eine Verletzte Person im Bereich des Rudervereins Blankenstein auf einer Buhne. Der Kommandodienst der Feuerwehr Hattingen rückte zur Einsatzstelle aus und forderte die DLRG zur Unterstützung an. Vor Ort hatte die Person den Uferbereich bereits verlassen. Aufgrund der beengten öffentlichen Verhältnisse wurde die Verletzte dann wieder seilgeführt zum Ufer transportiert und vom Boot der DLRG aufgenommen. Es erfolgte ein Transport zum bereitstehenden Rettungswagen. Das beigefügte Bildmaterial darf unter Nennung Feuerwehr Hattingen verwendet werden Rückfragen bitte an: Feuerwehr Hattingen Pressestelle Jens Herkströter Telefon: 0171/2636035 E-Mail: j.herkstroeter@feuerwehr-hattingen.ruhr