W 66-Jährige wird Opfer von Trickbetrügern
Gestern Mittag (27-05.2026, 12.00 Uhr) erbeuteten unbekannte
Trickbetrüger Bargeld einer 66-Jährigen.
Die in der Friesenstraße lebende Frau erhielt in den Mittagsstunden
einen Anruf von einer vermeintlichen Polizistin, die ihr mitteilte,
dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Polizei
benötige nun eine hohe Summe Bargeld. Als die Geschädigte äußerte,
nicht so viel Geld zu besitzen, gab die Anruferin sich mit einer
geringeren Summe zufrieden.
Nur wenige Minuten später, noch während des Telefonats, klingelte ein
vermeintlicher Polizist bei der 66-Jährigen, um das Bargeld an sich
zu nehmen.
Anschließend verließ er die Örtlichkeit wieder.
Der Mann, der die Beute entgegennahm, ist circa 20 bis 25 Jahre alt
und hat helle Haare. Er hat ein osteuropäisches Erscheinungsbild.
Das Telefonat wurde ausschließlich auf Russisch geführt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Täter
machen können, sich bei der Polizei unter 0202 284 0 zu melden.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal die Chance nutzen, auf die
Präventionskampagne "Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen"
der Polizei Wuppertal aufmerksam machen.
https://t1p.de/iwfxv
- Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch
klingt.
- Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei
unter der 110 an!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie
misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem
beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert
werden.
- Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen:
Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder
ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
- Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der
Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und
Betrüger!
- Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände
entgegen. Erst recht nicht als Kaution.Rückfragen bitte an:
Polizei Wuppertal
Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0202/284-2020
E-Mail: pressestelle.wuppertal@polizei.nrw.de
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