BPOLI MD: 37-Jähriger kann 1000 Euro nicht zahlen – Einlieferung ins Gefängnis

Am Sonntag, den 31. Mai 2026 kontrollierte eine Streife der Bundespoli-zei um 15:58 Uhr einen Mann am Hauptbahnhof Bitterfeld. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner Personalien im Informationssystem der Polizei kam ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau zum Vorschein. Bereits im November 2024 verurteilte das Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen den deutschen Staatsangehörigen wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1000 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 50 Tagen Haft. Weder zahlte der 37-Jährige den auferlegten Geldbetrag, noch stellte er sich, trotz zuvor ergangener Ladung, dem Strafantritt. Folglich erließ jene Staatsanwaltschaft im September des vergangenen Jahres den Haftbefehl. Die Beamten eröffneten ihm dies, nahmen ihn fest und zunächst mit in ein Bundespolizeirevier. Der Gesuchte konnte die geforderten 1000 Euro nicht aufbringen und wurde nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, in der er seine 25-tägige Haft angetreten hat. Abschließend informierten die Einsatzkräfte die ausschreibende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir