Flensburg: Haftbefehl gegen Tatverdächtigen nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros (Folgemeldung 2)

Bereits berichtet wurde über die Ermittlungen des Staatsschutzes der Bezirkskriminalinspektion Flensburg zu mehreren Sachbeschädigungen sowie versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in der Flensburger Innenstadt am Osterwochenende vom 05.04.2026 bis 07.04.2026. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung am 29.05.2026 führten Hinweise aus der Bevölkerung die Ermittler zu einem 40-jährigen Deutschen aus Flensburg. Die daraufhin geführten Ermittlungen führten am 30.05.2026 zur Durchsuchung seiner Wohnanschrift. Dabei wurden Beweismittel aufgefunden und sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung in drei Fällen der Erlass eines Haftbefehls wegen Wiederholungsgefahr beantragt. Der Haftbefehl wurde am Sonntagnachmittag (31.05.2026) durch einen Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Flensburg antragsgemäß erlassen. Der bislang nicht vorbestrafte Beschuldigte wurde im Anschluss in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen des Staatsschutzes sowie die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Flensburg Norderhofenden 1 24937 Flensburg Jan Krüger Telefon: 0461/484-2010 E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de