Regionalkonferenz zum Landesrahmenkonzept „Früherkennung und Bedrohungsmanagement“ in Hannover

Die Polizeidirektion Hannover hat am Montag, 01.06.2026, Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Behörden und Institutionen zur Regionalkonferenz "Früherkennung und Bedrohungsmanagement" (FEBM) in die Alte Kantine der Polizeidirektion Hannover eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, das zum 01.04.2026 in der Polizei Niedersachsen eingeführte Landesrahmenkonzept FEBM vorzustellen und den interdisziplinären Austausch zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren zu stärken. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten eröffnete die Veranstaltung und betonte in ihrer Begrüßung die besondere Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung von Personen, von denen ein erhöhtes Risiko schwerwiegender Gewalthandlungen ausgehen könnte: "Die Verhinderung schwerer zielgerichteter Gewalttaten erfordert eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Institutionen. Nur gemeinsam können wir Risiken frühzeitig erkennen und angemessen handeln." Im weiteren Verlauf stellte das Landeskriminalamt Niedersachsen die Inhalte und Zielsetzungen des Landesrahmenkonzeptes FEBM vor. Dabei wurden insbesondere die standardisierten Abläufe, Kooperationsstrukturen sowie der hohe Stellenwert der behördenübergreifenden Zusammenarbeit erläutert. Anschließend präsentierten sich die zuständigen Beauftragten sowie die Sachbearbeitung FEBM der Polizeidirektion Hannover. Die Teilnehmenden erhielten Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich im fachlichen Dialog zu aktuellen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten auszutauschen. Die Einladung richtete sich an die Leitungsebene der kommunalen Verwaltung, der Sozial- und Jugendhilfe, des Gesundheits- und Schulwesens sowie der Ordnungs- und Sicherheitsbehörden im Raum Hannover. Die große Beteiligung unterstrich die hohe Relevanz des Themas und das gemeinsame Interesse an einer nachhaltigen Sicherheitskooperation. Mit der Einführung des Landesrahmenkonzeptes FEBM stärkt die Polizei Hannover den behördenübergreifenden Ansatz zur Prävention schwerer zielgerichteter Gewalttaten und setzt auf eine enge Vernetzung aller relevanten Partnerinnen und Partner. "Sicherheit kann heute niemand allein gewährleisten - sie entsteht nur durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Institutionen. Ich freue mich sehr über die große Resonanz und den offenen, fachlichen Austausch während der heutigen Veranstaltung. Die vielen konstruktiven Beiträge haben gezeigt, wie wichtig der gemeinsame Dialog ist und welche wertvollen Impulse daraus entstehen können." - resümiert Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten am Ende der Veranstaltung. / pol, ms Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Hannover Anastasia Polonewicz Telefon: 0511 109-1040 E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de