Bundespolizei nimmt flüchtigen Taschendieb fest
Dienstagabend soll ein Mann den Rucksack eines Reisenden in einem Regionalexpress entwendet haben. Einsatzkräfte der Bundespolizei fahndeten nach dem Mann und nahmen ihn vorläufig fest.
Gegen 17 Uhr fuhr ein Reisender gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen im RE2 in Richtung Berlin, als er bemerkte, dass sein Rucksack während der Fahrt entwendet worden war. Der 59-jährige Deutsche informierte daraufhin den Zugbegleiter des Regionalexpresses. Dem Reisenden war zuvor ein mit einem auffälligen grünen Sportanzug bekleideter Mann aufgefallen, der hinter ihm gesessen war. Beim Halt des Zuges am Bahnhof Berlin Ostkreuz erkannte er den Mann wieder, hielt ihn gemeinsam mit seinen Begleitern fest und forderte ihn auf, seinen mitgeführten Rucksack zu öffnen.
Der Mann kam der Aufforderung nach, händigte den Laptop des
59-Jährigen aus, ergriff aber daraufhin die Flucht. Einsatzkräfte der Bundespolizei fahndeten nach dem Flüchtigen und konnten den
23-jährigen Algerier kurz darauf unweit des Bahnhofes vorläufig festnehmen. Der 59-Jährige erkannte den Mann zweifelsfrei wieder. Einige der gestohlenen Gegenstände fanden sich im Zug wieder. Einsatzkräfte übergaben sie noch vor Ort dem Eigentümer.
Die Bundespolizei sicherte Videoaufzeichnungen und leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts des Diebstahls gegen den 23-jährigen Algerier ein, der sich zudem unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Der bereits einschlägig polizeibekannte Mann soll im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden.
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