BPOL NRW: Fast 6.800 Euro statt Gefängnis – Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle am Flughafen Köln/Bonn
Die Bundespolizei hat innerhalb weniger Tage am Flughafen Köln/Bonn zwei per Haftbefehl gesuchte Männer festgestellt. Durch die Zahlung offener Geldstrafen und Verfahrenskosten in Höhe von insgesamt 6.795 Euro konnten beide Personen eine drohende Haftstrafe abwenden.
Am 1. Juni 2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei bei der Einreise eines Fluges aus Bosnien und Herzegowina einen 35-jährigen bosnischen Staatsangehörigen. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Wiesbaden den Mann wegen Geldwäsche zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Gegen ihn lag ein Haftbefehl mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen vor.
Der 35-Jährige beglich die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.900 Euro sowie Verfahrenskosten von 95 Euro und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.
Nur wenige Tage später, am 4. Juni 2026, ging den Bundespolizisten erneut ein Gesuchter ins Netz. Bei der Ausreisekontrolle eines Fluges in die Türkei überprüften die Beamten einen 46-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte den Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Festnahme ausgeschrieben. Gegen Zahlung der geforderten Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro konnte der Haftbefehl aufgehoben und die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 56 Tagen abgewendet werden.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann die Weiterreise gestattet.
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