Bilanz der Bundespolizeidirektion Berlin zum bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität
Die Bundespolizei führte am zurückliegenden Wochenende einen bundesweiten Schwerpunkteinsatz an gewaltbelasteten Bahnhöfen durch. Innerhalb Berlins verstärkte die Bundespolizeidirektion Berlin die polizeiliche Präsenz, insbesondere am Berliner Hauptbahnhof.
Ziel des bereits dritten bundesweiten Schwerpunkteinsatzes im Jahr 2026 war es, Straftaten zu verhindern, Ermittlungsverfahren bei der Feststellung strafrechtlich relevanter Sachverhalte unverzüglich einzuleiten und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich nachhaltig zu stärken.
Rund 520 Beamtinnen und Beamte setzten dabei von Freitag, 29. Mai (15 Uhr), bis Sonntag, 31. Mai (3 Uhr) auch die Einhaltung der aktuell geltenden Allgemeinverfügung zum Mitführverbot verbotener Gegenstände an 16 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg durch und kontrollierten insgesamt rund 1.800 Personen.
Im Rahmen dieser Überprüfungen wurden 71 Gegenstände sichergestellt (u. a. Reizstoffsprühgeräte, Messer, Macheten, eine Druckluftpistole sowie verschiedene weitere straf- oder ordnungsrechtlich relevante Gegenstände), 18 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung festgestellt und 67 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Hierbei handelte es sich in den meisten Fällen um Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Betäubungsmitteldelikte. Bei 57 Personen lag ein Fahndungstreffer vor, davon 48 wegen Aufenthaltsermittlungen. Bei 9 Personen vollstreckten die Einsatzkräfte offene Haftbefehle.
Die Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums zum bundesweiten Schwerpunkteinsatz finden Sie unter folgendem Link:
www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6286513
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