Bundespolizeidirektion München: Schmuggel von verbotener Pyrotechnik ist ein ganzjähriges Problem. So versuchte ein Mann, 25 Kilogramm Pyrotechnik am Grenzübergang Schirnding (Bayern) einzuschmuggeln.

Selb, 08.06.2026 Ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Altenkirchen (Nordrhein-Westfalen) wurde am Freitagnachmittag, dem 5. Juni, nach der Einreise aus Tschechien am Grenzübergang Schirnding von Fahndern der Bundespolizeiinspektion Selb kontrolliert. Im Kofferraum des PKW wurden dabei über 25 Kilogramm erlaubnispflichtiger und verbotener Böller aufgefunden. Eine Erlaubnis für die Einfuhr und den Besitz konnte der Mann jedoch nicht vorweisen. Die Pyrotechnik wurde sichergestellt. Die Folgen für den Mann können erheblich sein. Gegen ihn wird wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Für solche Verstöße sieht der Gesetzgeber Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor. Zudem muss der Verursacher die Kosten für die Vernichtung der verbotenen Böller tragen. Die Bundespolizeiinspektion Selb warnt vor der Einfuhr dieser in Deutschland nicht zugelassenen Böller. Neben den zu erwartenden Strafen und Kosten stellt diese Pyrotechnik auch eine erhebliche Gefahr für die eigene Gesundheit dar, da sie oft unkontrollierbar abbrennt und nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht. Rückfragen bitte an: Reinhard Maschewski _______________________________________________ Bundespolizeiinspektion Selb | Öffentlichkeitsarbeit Ringstraße 55 | 95100 Selb Telefon: 09287 9651-1105 Mobil: 0175-9020574 E-Mail: reinhard.Maschewski@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.selb.presse@polizei.bund.de Internet: