Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizei und der Polizei Hamburg zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV

Am 10.06.2026 führte die Bundespolizeiinspektion Hamburg gemeinsam mit der Landespolizei Hamburg in der Zeit von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV rund um den S-Bahnhaltepunkt Jungfernstieg durch. Die Kontrollen hatten das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr (ÖPNV) Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben! Die Maßnahmen wurden durch die Verbundpartner der DB Sicherheit und Hochbahnwache flankiert. Die Mitarbeiter der Hochbahnwache führten über 6.300 Fahrgastkontrollen durch und stellten dabei ca. 260 Personen ohne Fahrschein fest. Über 40 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Hamburg konnten folgende Feststellungen erzielen: - 315 x Personenkontrollen / Durchsuchungen - 2 Sicherstellungen (Messer) - 3 Fahndungstreffer (2 x Aufenthaltsermittlungen, 1 x Haftbefehl) - 8 Strafanzeigen (6 x Verstoß AufenthG; 1 x Verstoß BtMG; 1 x Verdacht Urkundenfälschung) - 7 PlatzverweiseEntsprechende OWI- und Strafverfahren wurden eingeleitet. Gegen 15:45 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 46-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Mitte Februar 2026 wurde der Mann mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau gesucht. Er wurde demnach wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.476 Euro verurteilt. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 41 Tagen antreten. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er einer Haftanstalt zugeführt. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Polizei Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren. RH Rückfragen bitte an: Robert Hemp Telefon: 0174 2088415 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg