Bundespolizeidirektion München: Bedrohung am Bahnhof Leuchtenbergring // Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest
Am Mittwochabend (10. Juni) sorgte ein 27-Jähriger am Bahnhof Leuchtenbergring für einen Polizeieinsatz. Nachdem er sich aggressiv gegenüber Reisenden verhalten und zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit verbal bedroht hatte, griff er noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei einen 36-Jährigen Bahnmitarbeiter an.
Gegen 17:15 Uhr informierte die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über einen körperlichen Angriff am Bahnhof Leuchtenbergring.
Ein 27-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger hatte am Bahnhof Leuchtenbergring Flaschen gesammelt und sich aggressiv gegenüber wartenden Reisenden verhalten. Zivil gekleidete Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit sprachen den Mann - der sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig befand - auf sein Verhalten an. Der 27-Jährige bedrohte die beiden Angestellten des Sicherheitsdienstes daraufhin mit einer Glasflasche und deutete Wurfbewegungen in deren Richtung an. Anschließend überquerte er die Gleise und ging bedrohlich auf sie zu. Unvermittelt stieß er einen der Bahnbeschäftigten, einen 36-jährigen Deutschen, gegen die Brust und bedrohte ihn mit dem Tod. Bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten konnten die beiden Mitarbeiter der DB Sicherheit den Angreifer gemeinsam mit einem weiteren Zeugen festhalten. Die Streife nahm den Mann mit zum Revier der Bundespolizei im Ostbahnhof. En freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille.
Der 27-Jährige, der in Deutschland wohnsitzlos ist, wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung.
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