Wildpinkler im Gleisbereich verursacht Schnellbremsung

Am Abend des 10.06.2026 hielt sich eine Person kurz hinter dem Haltepunkt Citti-Park im Gleisbereich auf. Ein Zug der Nordbahn musste bei Erkennen eine Schnellbremsung einleiten. Der mutmaßliche Wildpinkler stieg danach in sein Auto, konnte aber in der Folge durch die Bundespolizei ermittelt werden. Am Mittwochabend erstattete eine Triebfahrzeugführerin (TF) der Nordbahn Anzeige bei der Bundespolizeiinspektion im Hauptbahnhof Kiel wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Zug der Nordbahn befand sich demnach gerade auf der Fahrt von Kiel nach Eckernförde als die TF gegen 20:47 Uhr unvermittelt zwischen dem Haltepunkt CITTI-Park und Kronshagen eine männliche Person im Gleisbereich wahrnahm. Sie gab einen Achtungspfiff ab und leitete unmittelbar eine Schnellbremsung ein. Reisende im Zug wurden dadurch nicht verletzt. Nachdem der Zug zum Stehen kam, konnte der Zugbegleiter der Nordbahn erkennen, wie der Mann im Anschluss in ein Auto stieg und davonfuhr. Jedoch konnte er noch Fotos von dem Mann und den Kennzeichen des Fahrzeugs fertigen. Über die Kennzeichen konnte im Anschluss der Halter des Fahrzeugs ermittelt werden. Bundespolizisten statteten diesem am nächsten Tag einen Besuch ab und konfrontierten ihn mit dem Tatvorwurf. Der 25-jährige Deutsche gab an, zu dem Zeitpunkt dort einer Notdurft nachgegangen zu sein. Weitere Angaben machte er zunächst nicht, muss sich nun aber strafrechtlich wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr verantworten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .