Bundespolizei Kiel – Bilanz zum ersten Wochenende der Kieler Woche

Die Bundespolizeiinspektion Kiel bilanziert in ihrem Zuständigkeitsbereich ein grundsätzlich friedliches erstes Kieler-Woche-Wochenende bei schönstem Wetter. Gerade in Schwerpunktzeiten kam es jedoch auch wieder zu diversen Feststellungen. Positiv dabei: Die Anzahl der Feststellungen blieb wie im Vorjahr vergleichsweise gering. Die verstärkte Bundespolizeiinspektion Kiel setzte zu den Schwerpunktzeiten über -100- Beamtinnen und Beamte sowie Diensthunde am Kieler Hauptbahnhof ein, um eine störungsfreie An- und Abreise von bahnreisenden Besuchern zu gewährleisten. Insgesamt war das erste Wochenende geprägt von einem zwar erhöhten aber grundsätzlich gut zu lenkenden Reiseaufkommen. Während der Freitag ein eher durchschnittliches Aufkommen verzeichnete, war der Samstag ab 15:00 Uhr schon in der Anreisephase durch Zugauslastungen zwischen 100% und 200% geprägt. In der Abreisephase mussten am späten Samstagabend aufgrund des hohen Andrangs zwei Bahnsteige gegen nachströmende Reisende kurzfristig gesperrt werden, da die Kapazitäten erschöpft waren. In der Spitze betrug die Auslastung der Züge Richtung Hamburg, Lübeck und Rendsburg 200%. Die Lenkung der Reisenden funktionierte umständehalber dennoch gut. Insgesamt wurden durch die Bundespolizei an diesem ersten Wochenende -13- Strafanzeigen (2025: -21-) aufgenommen, davon -2- wegen Widerstand/tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, -2- wegen Verstoß Waffengesetz/Sprengstoffgesetz und -6- wegen Körperverletzung. -82- Personen (2025: -355-) mussten auf ihr Verhalten hin angesprochen und ermahnt werden (sogenannte Gefährderansprachen). Im Geltungszeitraum der durch die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt zur Kieler Woche erlassenen Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen wurden am 1. Wochenende -362- Personen kontrolliert (2025: -365-). Hierbei wurden insgesamt -12- Verstöße festgestellt und bei wiederholtem Verstoß ein Zwangsgeld angedroht. Im Rahmen der Kontrollen wurden überwiegend Taschen-, Cutter- und Küchenmesser, Schraubendreher und Scheren fest- und sichergestellt. Ebenso wurde ein verbotener Schlagring aus dem Verkehr gezogen und entsprechend zur Anzeige gebracht. Zudem wurde bei zwei Personen bestehende Haftbefehle mit anschließender Einlieferung in die JVA festgestellt. Die v. g. Zahlen bilden die Feststellungen des 1. Freitag und Samstag ab. Die Zahlen vom Sonntag können die Zahlen noch geringfügig verändern, sind erfahrungsgemäß im Vergleich jedoch gering und spiegeln sich dann in der Halbzeitbilanz wider. Rückfragen bitte an: - André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion KielRückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .