BPOL NRW: Sprayer flüchten durch den Gleisbereich – Bundespolizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Am Freitagabend, dem 26. Juni, informierte die Leitstelle der Bundespolizei über zwei mutmaßliche Graffiti-Sprayer am Bahnhof Essen-West. Die Tatverdächtigen flüchteten durch den Gleisbereich und leisteten bei ihrer Festnahme Widerstand. Dabei wurden zwei Bundespolizisten verletzt. Gegen 19:45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei über die beiden mutmaßlichen Graffiti-Sprayer am Bahnhof Essen West informiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchteten die beiden ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 20 und 22 Jahren über die Gleisanlagen. Die Bundespolizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten die beiden Männer kurze Zeit später stellen. Bei der Festnahme leistete insbesondere der 20-Jährige erheblichen Widerstand. Er trat und schlug mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten. Die Einsatzkräfte brachten den Mann unter Kontrolle und legten ihm Handfesseln an. Auch der 22-Jährige widersetzte sich den Maßnahmen, indem er die Arme unter dem Körper verschränkte und sich unkooperativ sowie aggressiv verhielt. Beide Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und der Bundespolizeiwache zugeführt. Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen fanden die Beamten ein griffbereit mitgeführtes Taschenmesser sowie mehrere Graffiti-Utensilien. Auch bei den weiteren Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte diverses Beweismaterial sicher. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt. Anschließend belehrten die Beamten die beiden Beschuldigten und führten erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Bundespolizisten verletzt. Ein Beamter erlitt eine starke Schwellung und Bewegungseinschränkungen an der Hand und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Er konnte seinen Dienst anschließend fortsetzen. Ein weiterer Beamter verletzte sich am kleinen Finger, blieb dienstfähig. Die Bundespolizei leitete unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des Widerstands gegen und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die Ermittlungen zu den Graffiti-Schäden dauern an. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.