Angriff auf Zugbegleiter in Travemünde – Bundespolizei sucht Zeugen

Die Bundespolizeiinspektion Kiel ermittelt gegen zwei unbekannte Tatverdächtige nach einer mutmaßlichen Körperverletzung gegen einen Zugbegleiter am 24.06.2026 am Bahnhof Lübeck Travemünde-Strand. Auf dem Bahnhof befanden sich viele Reisende. Die Bundespolizei sucht Zeugen. Am Dienstag, 24.06.2026 gegen 11:30 Uhr befand sich ein Zugbegleiter (ZUB) eines in Richtung Lübeck abfahrbereiten Regionalexpresses gerade auf dem Bahnsteig vom Bahnhof Lübeck-Travemünde-Strand auf dem Weg vom letzten zum ersten Wagen, als er auf Höhe eines Fahrausweisautomaten unvermittelt von hinten durch zwei unbekannte Tatverdächtige an der Schulter ergriffen und verletzt wurde. Durch eine Person auf dem Bahnsteig sei unmittelbar zuvor noch eine Warnung "Hey Vorsicht" erfolgt . Trotz eines intuitiven Schritts nach vorne konnten die Tatverdächtigen auf den ZUB einwirken. Durch die Tat wurde das Diensthemd am Oberarm und Schulter aufgerissen. Zudem zeigten sich Hautabschürfungen an gleichen Stellen. Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten danach unerkannt in das am Bahnhof angrenzende Waldstück. Der ZUB musste seinen Dienst danach beenden. Vor diesem Hintergrund ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kiel gegen zwei unbekannte Tatverdächtige wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei den beiden Tatverdächtigen soll es sich um zwei männliche Personen handeln. Beide sollen ca. 1,80 groß und schlank bzw. dünn sein. Einer soll einen Bart und kurzes, dunkles schütteres Haar haben. Zudem trug er eine blaue Jeans und ein oranges T-Shirt. Die andere Person soll dunkle Kleidung getragen haben und sei vermutlich eingeschränkt gehfähig, da diese deutlich langsamer und unbeholfener flüchtete. Da die Tat in der Öffentlichkeit stattfand und der Bahnsteig durch viele Reisenden frequentiert war, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Vorfall nicht unbemerkt blieb. Die Bundespolizeiinspektion Kiel sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Wer etwas zum Tatgeschehen mitteilen oder sonstige Hinweise geben kann, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, meldet sich bitte bei der Bundespolizeiinspektion Kiel unter: Tel.: 0431/98071-0 oder per Mail: bpoli.kiel@polizei.bund.de Rückfragen bitte an: André Fischer / Bundespolizeiinspektion Kiel presse.kiel@polizei.bund.de Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .