BPOLI MD: 25-Jähriger nach Bedrohung im Regionalexpress gestellt
In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2026 kam es in einem
Regionalexpress auf der Strecke von Magdeburg nach Köthen zu einem Einsatz der Polizei. Gegen 23:24 Uhr informierte die Zugbegleiterin des Expresses die Bundespolizei über einen Fahrgast, der im Rahmen einer Fahrausweiskontrolle keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte und ihr gegenüber äußerte, bewaffnet zu sein. Die Zugbegleiterin beendete daraufhin die Kontrolle, begab sich in einen anderen Zugteil und verständigte jene Behörde. Über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Leipzig wurde die Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Köthen kurzfristig verzögert, sodass Einsatzkräfte der Bundes- sowie Landespolizei den Bahnhof rechtzeitig erreichen und entsprechende Maßnahmen vorbereiten konnten. Nach Einfahrt des Zuges wurde der 25-Jährige anhand der Personenbeschreibung auf dem Bahnsteig festgestellt, angesprochen und kontrolliert. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Eine anschließende Durchsuchung verlief ohne Feststellungen. Weder eine Waffe noch andere gefährliche Gegenstände wurden bei ihm aufgefunden. Seine Identität konnte zweifelsfrei festgestellt werden. Der griechische Staatsangehörige zeigte während des Einsatzes ein psychisch auffälliges Verhalten. Demnach wurde vorsorglich der Rettungsdienst hinzugezogen. Nach einer medizinischen Untersuchung konnte eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung ausgeschlossen werden, sodass keine weiteren medizinischen Maßnahmen erforderlich waren. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung sowie des Erschleichens von Leistungen
eingeleitet.
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