BPOL NRW: Außerdienstlich eingeschritten – Bundespolizist wehrt Angriff mit Glasflasche ab
Ein Bundespolizist ist am Dienstag (30. Juni) auf dem Weg zu seinem Dienst im Bahnhof Porz-Wahn eingeschritten, nachdem er einen Mann im Gleisbereich beobachtet hatte. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahme griff der 50-Jährige den Beamten mit einer Glasflasche an.
Der Beamte befand sich gegen 13:00 Uhr auf dem Weg zum Dienst, als er bemerkte, wie ein 50-jähriger Deutscher den Gleisbereich betrat und dort an einem Bahnsignal urinierte. Zeitgleich befuhr eine S-Bahn das Parallelgleis und gab einen Achtungspfiff ab.
Der Bundespolizist gab sich als Polizeibeamter zu erkennen, sprach den Mann auf sein gefährliches Verhalten an und belehrte ihn über die Ordnungswidrigkeiten wegen des unbefugten Betretens und der Verunreinigung der Bahnanlage.
Als der Beamte den Mann aufforderte, sich auszuweisen, versuchte dieser, sich der Kontrolle zu entziehen. Nachdem der Bundespolizist ihn am Weggehen gehindert hatte, schlug der 50-Jährige unvermittelt mit einer mitgeführten Glasflasche in Richtung des Kopfes des Beamten. Dieser konnte dem Angriff durch eine Ausweichbewegung entgehen.
Als der Tatverdächtige erneut mit der Glasflasche ausholte, brachte der Bundespolizist ihn zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der angeforderten Unterstützungskräfte fest.
Der Beamte verletzte sich bei dem Einsatz leicht am Knie. Nach einer ärztlichen Behandlung konnte er seinen Dienst fortsetzen.
Gegen den 50-jährigen Deutschen wurden Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des unbefugten Betretens und der Verunreinigung der Bahnanlage eingeleitet.
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