Nienburg – Betrug mit falschen Gewinnversprechen – 51-jährige Nienburgerin verliert über 2.200 – Polizei gibt wichtige Präventionstipps

(KEM) Anfang Juni fiel eine 51-jährige Frau aus Nienburg skrupellosen Internetbetrügern zum Opfer. Unter dem Versprechen großer finanzieller Gewinne brachten die Täter die Frau um über 2.200 Euro. Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, um eindringlich vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Die Betrüger nahmen Anfang Juni Kontakt zu der Nienburgerin auf und stellten ihr vermeintlich hohe Gewinne in Aussicht. Um diesen Gewinn zu erhalten, sollte die Geschädigte vorab kleinere Beträge zahlen. Die Frau vertraute den Tätern und überwies zunächst eine kleinere Summe per PayPal. Kurz darauf verlangten die Betrüger weitere Zahlungen, woraufhin die 51-Jährige zusätzlich einen vierstelligen Betrag über deinen Finanzdienstleister transferierte. Als die Täter schließlich sogar 39.000 Euro forderten, schöpfte die Frau Verdacht und erstattete Anzeige. Die Polizei rät bei Versprechen von schnellem Geld oder plötzlichen Gewinnbenachrichtigungen zu extremer Skepsis. Beachten Sie folgende Verhaltensregeln: Die wirksamste Prävention gegen betrügerische Gewinnversprechen im Trading besteht darin, unrealistische Renditeversprechen ohne Risiko strikt abzulehnen und die Seriosität des Anbieters zwingend anhand offizieller Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu überprüfen. Seien Sie bei Begriffen wie "schnelle Verdopplung", "hohe Gewinne ohne Risiko" oder exklusiven Geheimtipps in Chatgruppen extrem misstrauisch. Seriöses Trading ist immer mit einem Verlustrisiko verbunden. Keine Vorauszahlungen: Machen Sie die Auszahlung von Gewinnen niemals von einer vorherigen Zahlung (Gebühren, Steuern, Notarkosten, Transportgebühren) abhängig! Seriöse Unternehmen ziehen solche Gebühren niemals vorab ein. Vorsicht bei Bargeldtransfer-Diensten: Seien Sie besonders misstrauisch, wenn Zahlungen per Überweisung an ausländische Konten oder mittels Gutscheinkarten (z. B. Paysafecard, Google Play) gefordert werden. Keine sensiblen Daten herausgeben: Geben Sie niemals Bankdaten, Kreditkartennummern oder persönliche Dokumente an Unbekannte weiter. Haben Sie den Verdacht, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Erstatten Sie umgehend Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle und brechen Sie sofort jeglichen Kontakt zu den Tätern ab. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Andrea Kempin Amalie-Thomas-Platz 1 31582 NIENBURG E-Mail: pressestelle@pi-nbg.polizei.niedersachsen.de Telefon: 05021/9212-104 Fax2mail: +49 511 9695636008