BPOLI PW – GdpD POM: In letzter Zeit kam es vermehrt zu „Gefährlichen Eingriffen“ mit Sach-/ Personenschäden in den Bahnverkehr. Gestern ging es glimpflicher aus.

Vier Kinder / Jugendliche hielten sich gestern gegen 16:47 Uhr zum Angeln an der Ryckbrücke auf, in dessen Folge der ICE 937 Stralsund - Frankfurt/Main eine Notbremsung kurz vor Greifswald einleitete. Der Lokführer hatte Personen im Gleis gesehen. Die vier Kinder/ Jugendlichen im Alter von 13-17 Jahren angelten auf der linken bzw. rechten Seite unterhalb der Brücke, als der ICE aus Richtung Stralsund kommend, eine Notbremsung einleitete. Einer der Jugendlichen hatte sich auf die rechte Seite der Ryckbrücke (Fahrtrichtung Stralsund) begeben, um seine Angel besser auswerfen zu können. Als der Jugendliche den Zug in weiter Entfernung sah, verließ er die Brücke. Allerdings hatte der Lokführer zu diesem Zeitpunkt schon die Notbremsung eingeleitet. Der Zug stand anschließend ca. 30 min an der Ryckbrücke. Das Personal des ICE hatte mehrere Kinder/ Jugendliche aufgenommen und zum Bahnhof Greifswald mitgenommen. Sie wurden dort der Landespolizei übergeben, die die Personalien aufnahm und den Vorgang zur weiteren Bearbeitung der Bundespolizei übergab. Der ICE 937 konnte mit einer Verspätung von 43 Minuten seine Reise fortsetzen. Die Bundespolizei möchte diesen Vorfall unmittelbar vor den Ferien noch einmal zum Anlass nehmen und eindringlich vor dem Betreten der Bahnanlagen warnen. Bereits der Aufenthalt in Gleisnähe ist lebensgefährlich und löst bereits einen Polizeieinsatz aus, wenn ein Lokführer, wie in diesem Fall, eine Person im Gleis erkennt und eine Schnellbremsung einleitet. Dabei können auch Reisende im Zug verletzt werden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Lars Petersen Telefon: +49 38378 230-130 Handy: +491723118075 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .