260702-1-PD NMS

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Neumünster Mittwochmorgen fanden in Rendsburg und Kiel mehrere Durchsuchungen wegen des Verdachts des organisierten Betäubungsmittelhandels statt. Die Einsatzkräfte stellten dabei Cannabis, Kokain und Bargeld sicher. Zwei Tatverdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen. Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Kiel und des Sachgebiets 5 der Kriminalinspektion Neumünster durchsuchten die Einsatzkräfte am Morgen des 1. Juli 2026 neun Wohnungen in Rendsburg und eine Wohnung in Kiel. Insgesamt stellten sie dabei Cannabis und Kokain im erheblichen Umfang sowie Bargeld im vierstelligen Bereich sicher. Vorangegangen waren mehrmonatige verdeckt geführte Ermittlungen gegen nunmehr zehn Tatverdächtige wegen des Verdachts des organisierten Drogenhandels. In einer Wohnung konnte ein 22-jähriger syrischer Tatverdächtiger festgenommen werden, gegen den das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel bereits im Vorwege einen Haftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen hatte. Nachdem der Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt wurde, kam er in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem wurden ein weiterer 22-jähriger Syrer vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ das Amtsgericht Kiel noch am gleichen Tag gegen diesen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handelstreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Mann wurde ebenfalls einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel Constanze Becker, Polizeidirektion Neumünster Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Neumünster Pressestelle Telefon: 04321-945 2222