Nach Raub hochwertiger Armbanduhr – Ermittlungen führen zu mehreren Tatverdächtigen

Nach dem Raub einer hochwertigen Armbanduhr am 06. Juni 2026 am Salierweg in Niederkassel haben die Ermittlungen der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis zur Identifizierung mehrerer Tatverdächtiger geführt. Bei dem Raubdelikt war ein 50-jähriger Mann leicht verletzt worden. Die Täter hatten dabei eine Armbanduhr der Marke Rolex erbeutet (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6290116). Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis übernahm die Ermittlungen und konnte im Zuge umfangreicher Maßnahmen einen 23-jährigen Mann als einen der Tatverdächtigen identifizieren. Es stellte sich heraus, dass der 23-Jährige bereits am 16. Juni 2026 in Gütersloh aufgrund eines Haftbefehls wegen eines weiteren Raubdeliktes festgenommen worden war. Durch die Auswertung sichergestellter Beweismittel sowie weiterführender Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf mutmaßliche Mittäter des 23-Jährigen. Am frühen Mittwochmorgen (01. Juli) vollstreckten Ermittler des Kriminalkommissariats 3 der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg Durchsuchungsbeschlüsse in zwei Wohnungen in Bielefeld und Halle (Westfalen). Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei von Kräften der Polizei Niedersachen, der Kreispolizeibehörde Gütersloh, sowie des Polizeipräsidiums Bielefeld, darunter auch Beamte der Bereitschaftspolizei. Bei den Durchsuchungen trafen die Ermittler vier Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren an. Nach Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen wurden diese ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Zudem stellten die Beamten mehrere Beweismittel sicher. Gegen zwei der Jugendlichen besteht darüber hinaus der Verdacht für weitere ähnlich gelagerte Raubdelikte in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Düsseldorf und Rheda-Wiedenbrück verantwortlich zu sein. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Tatverdächtigen unter anderem über Inserate auf Online-Verkaufsplattformen Kontakt zu den Geschädigten aufgenommen haben, um diese bei persönlichen Treffen gezielt ihrer Wertgegenstände zu berauben. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (Re) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Pressestelle Telefon: 02241/541-2222 E-Mail: pressestelle@polizei-rhein-sieg.de