Pressemitteilung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel vom 03.07.2026
Hoher Schaden durch sogenannten Schockanruf mit Geldforderung
Schöppenstedt, Allumer Brücke, 02.07.2026, zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr
Ein 85-jähriger Mann ist in Schöppenstedt Geschädigter eines Schockanrufes geworden. Ein angeblicher Polizeibeamter meldete sich telefonisch bei dem Mann um ihm in diesem Telefonat mitzuteilen, dass seine Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt sei. Die Tochter soll bei dem Verkehrsunfall eine Frau getötet haben.
Offensichtlich wirkte der tatverdächtige Anrufer derart glaubwürdig, dass der Geschädigte im weiteren Verlauf Bargeld an der Haustür einem Mann übergeben hatte. Der entstandene Schaden liegt bei circa 40.000 Euro.
Dieser kann wie folgt beschrieben werden: Ca. 40-45 Jahre, 165 cm groß und schlank. Der Mann hatte kurze helle Haare. Bei der Übergabe des Bargeldes trug er ein helles Hemd.
Hinweise zum Täter sind an die Polizei in Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331-9330 zu richten.
Warnhinweise:
Bitte seien sie immer aufmerksam und sorgsam, wenn sich Fremde entweder an der Haustür oder in Telefonaten nach ihren Vermögenswerten erkundigen.
Oft versuchen die Täter, ihre Opfer bei sogenannten Schockanrufen zu manipulieren. Es werden oft Leidensgeschichten erzählt und die Opfer werden schließlich dazu genötigt, Geld oder Schmuck auszuhändigen.
Bitte informieren sie nach Erhalt eines solchen Anrufes immer zuerst Personen ihres Vertrauens oder die Polizei.
Übergeben sie aber niemals Wertsachen oder Geld an Fremde.
Rückfragen bitte an:
Polizei Wolfenbüttel
Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit
Lia Marquardt
Telefon: 05331/933-104
E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de