Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit: Landkreisübergreifende Sonderkontrollen von Motorrädern und Geschwindigkeitsmessungen
(KEM) Auf Initiative des Polizeikommissariates (PK) Hoya haben das PK Hoya, die PI Diepholz und die Landkreise Nienburg und Diepholz am ersten Juli-Wochenende gemeinsam abgestimmte Geschwindigkeitsmessungen und mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei unfallträchtige Strecken in den Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen und Grafschaft Hoya. Da überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit bei motorisierten Zweiradfahrern unverändert zu den Hauptunfallursachen gehört, zielte die großangelegte Aktion vor allem auf deren Sensibilisierung ab.
Die Kontrollergebnisse im Detail
- Umfangreiche Geschwindigkeitsverstöße: Zwischen Calle, Asendorf,
Gehlbergen und Martfeld wurden insgesamt mehrere hundert
Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Der Landkreis Diepholz
registrierte 573 und der Landkreis Nienburg 165 Verstöße,
erfreulicherweise überwiegend im Verwarngeldbereich. Die traurige
Spitze wurde in Calle festgestellt: außerhalb geschlossener
Ortschaften wurde ein KFZ-fahrer mit 106 km/h bei erlaubten 50 km/h
gemessen. - Technische Mängel & Fahren ohne Fahrerlaubnis: Beamte der
Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Diepholz kontrollierten
Krafträder, bei denen teilweise technische Mängel festgestellt
wurden. Im Bereich Bruchhausen-Vilsen stoppten die Einsatzkräfte
zudem einen Kraftradfahrer, der ohne die erforderliche Fahrerlaubnis
unterwegs war. Gegen ihn wurde ein entsprechendes
Ermittlungsverfahren eingeleitet. - Messungen im Bereich Essener Heide: Das PK Hoya führte zudem
Geschwindigkeitsmessungen aus einem zivilen Funkstreifenwagen heraus
durch. Ein bereitstehendes Anhalte-Kommando war für die gezielte
Überprüfung von Motorrädern postiert. Aufgrund der hohen Temperaturen
war das Verkehrsaufkommen auf der Strecke Duddenhausen - Asendorf den
gesamten Nachmittag über jedoch nur gering. Erfreulicherweise kam es
in diesem Abschnitt zu keinen besonderen Feststellungen.Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Kooperation: Die hohe Dichte an Messstellen wurde von der Bevölkerung deutlich wahrgenommen. Damit wurde das wichtigste Ziel - einen spürbaren Sensibilisierungseffekt für die Gefahren im Straßenverkehr zu schaffen - erreicht.
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