Verdacht der Erregung öffentlichen Ärgernisses – Festnahme durch Bundespolizei

Am 10.07.2026 gegen 16:02 Uhr soll es nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Sülldorf zu einer Erregung öffentlichen Ärgernisses gekommen sein. Demnach soll ein 28-jähriger Mann an seinem Geschlechtsteil auf dem Bahnsteig sich befriedigt und dabei durch ein Glasfenster eins Wartehäuschens zielgerichtet auf zwei geschädigte Frauen (Alter: 37 und 43 Jahre) geschaut haben. Nach vollendeter Tatausführung stieg der Tatverdächtige in eine S-Bahn der Linie S1 in Richtung Berliner Tor und verließ den Tatort. Die Geschädigten wählten den Notruf und setzte so die Polizei umgehend in Kenntnis. Durch die Bundespolizei wurde die betroffene S-Bahn im S-Bahnhof Othmarschen gestoppt. Durch eine durchgeführte Videosichtung konnte der oben beschriebene Tatablauf bestätigt werden. Eine Streife der Bundespolizei konnte den eritreischen Tatverdächtigen im S-Bahnhof Othmarschen festnehmen und dem Bundespolizeirevier Altona zuführen. Eine Alkoholisierung wurde bei ihm nicht festgestellt. Er gab die Tatbegehung zu, wollte sich aber nicht weiter äußern. Nach Durchführung der bundespolizeilichen Maßnahmen (u.a. freiwillige DNA-Abnahme) musste der Mann aus der Wache entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen der Straftat "Erregung öffentlichen Ärgernisses" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. WL Rückfragen bitte an: Pressesprecher Woldemar Lieder Telefon: 0173-678 34 61 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg