BPOL NRW: Drogen, Messer und Totschläger – Bundespolizei beschlagnahmt verbotene Gegenstände
Am 12. Juli kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Dortmunder
Hauptbahnhof. Neben Drogen und einem Einhandmesser fanden die
Beamten einen selbstgebauten Totschläger.
Gegen 15:10 Uhr stellten die Beamten den 50-Jährigen fest. Auf die
Frage, ob er verbotene Gegenstände oder Waffen bei sich trage,
antwortete der in Dormagen wohnende Mann verneinend, versuchte
jedoch, etwas in seiner Hosentasche vor den Beamten zu verstecken. Der
Aufforderung, die Taschen zu entleeren, kam der deutsche Staatsbürger
nur zögerlich nach. Den Grund dafür stellten die Uniformierten bei der
anschließenden Durchsuchung schnell fest. Die Polizisten fanden neben
einem Cuttermesser auch Betäubungsmittel und einen selbstgebauten
Totschläger.
Dabei handelt es sich um eine Schlagwaffe, die aus einem flexiblen
Verbindungsteil (zum Beispiel einem Lederband, einem Draht oder einer
Kette) und einem beschwerten Schlagkörper besteht.
Die aufgefundenen Gegenstände wurden umgehend beschlagnahmt.
Nach erfolgter Belehrung machte der Deutsche von seinem
Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und äußerte sich nicht. Da seine
Identität zweifelsfrei feststand, entließen die Polizisten den Beschuldigten
vor Ort.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes
gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ein.
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