BPOL NRW: Zeugenaufruf – Bundespolizei bittet um Mithilfe nach gefährlicher Körperverletzung in Köln-Mülheim
Am 25. Mai 2026 soll ein unbekannter Täter einen 38-Jährigen niedergeschlagen haben. Dieser erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
Gegen 06:00 Uhr traf die Polizei in Köln-Mülheim, nahe des Bahnhofs, auf einen 38-Jährigen, der eine stark blutende Kopfwunde hatte. Er gab an, auf Gleis 2 des Bahnhofs Köln-Mülheim von hinten mit einem Stein gegen den Hinterkopf geschlagen worden zu sein. Schließlich verlor er das Bewusstsein und musste unmittelbar einem Krankenhaus zugeführt werden.
Im Rahmen einer Videoauswertung konnte nun festgestellt werden, dass sich der unbekannte Täter zuvor gegen 04:00 Uhr mit zwei ebenfalls unbekannten weiblichen Personen im Bereich des Bahnsteigs 6/7 aufhielt. Dort kam es zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Personen. Der 38-Jährige beobachtete den Streit scheinbar und griff ein.
Gegen 04:15 Uhr gerieten der unbekannte Täter und der Geschädigte schließlich im Bereich des Aufzugs auf Bahnsteig 6/7 aneinander. Der Beschuldigte schlug mehrfach auf den Geschädigten ein, sodass dieser zu Boden ging und dort liegen blieb. Der Täter flüchtete.
Insgesamt konnten, neben Täter und Geschädigtem, vier Personen festgestellt werden, welche als mögliche Zeugen für den Vorfall in Frage kommen.
Die Bundespolizei bittet diese Zeugen dringend, sich zu melden.
Die vier Personen können wie folgt beschrieben werden:
Zeugin 1: weiblich, weiße Schuhe, rot/weiß-karierte Stoffhose, braunes Langarm-Oberteil,
schwarze lange Haare
Zeugin 2: weiblich, grauer Jogginganzug, weiße Schuhe, braune lange Haare
Zeuge 3: männlich, schwarze Schuhe, dunkle Jogginghose, grauer Kapuzenpullover, schwarze
Weste, dunkle Cap
Zeuge 4: männlich, weiße Schuhe, dunkelblaue Jogginghose, schwarzes Langarm-Oberteil mit
weißem Print, dunkelblaue Cap (Nike), Bierflasche in der Hand
Auch weitere Personen, die den Vorfall eventuell beobachtet haben und Angaben hierzu machen können, werden gebeten, sich zu melden.
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sogar selbst betroffen waren, werden gebeten, sich unter der kostenlosen Servicehotline 0800 / 6 888 000 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Die Bundespolizei ermittelt wegen der gefährlichen Körperverletzung und hofft auf Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können.
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Paula Feierabend
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