Autofahrt unter Alkoholeinfluss endet mit Widerstand im Polizeigewahrsam
Nachdem ein Bottroper mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol Auto gefahren ist und bei der anschließenden Kontrolle Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet hat, erwarten ihn mehrere Strafanzeigen.
Am Samstagmittag, 11. Juli 2026, fiel einer aufmerksamen Melderin ein Autofahrer in der Neustadt auf, der Schlangenlinien fuhr. Sie alarmierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten trafen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes an der Bokermühlstraße auf das beschriebene Auto samt Fahrer und wollten ihn kontrollieren. Der Fahrer setzte seine Fahrt zunächst fort, um sich der Kontrolle mutmaßlich zu entziehen. In einem Sackgassenbereich an einem Hinterhof der Bochumer Straße kam das verdächtige Fahrzeug schließlich zum Stehen, da der Streifenwagen ihm den Weg versperrte.
Der Fahrer des Autos, ein 40-jähriger Bottroper, kam den mehrfachen Aufforderungen, das Fahrzeug zu verlassen, nicht nach und musste nach Androhung des Distanz-Elektro-Impulsgeräts (DEIG) aus dem Auto gezogen werden. Hierbei leistete der Bottroper massiven Widerstand und verletzte einen Beamten leicht. Aufgrund seines anhaltenden aggressiven Verhaltens wurde der Bottroper dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest fiel positiv aus. Ein Arzt entnahm dem Widerständler eine Blutprobe, den nun Strafverfahren wegen Widerstands und dem Verdacht der Trunkenheit im Verkehr erwarten.
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