Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Bundespolizeiinspektion Hamburg – Vollstreckung eines Haftbefehls (gefährliche Körperverletzung nach Schusswaffengebrauch)

Am 12.07.2026 gegen 09:50 Uhr erschien ein mit einem Haftbefehl gesuchter Mann im Bundespolizeirevier Altona und gab an, dass gegen 07:00 Uhr im Bahnhof Altona ihm u.a. sein Smartphone entwendet worden sei, als er kurzzeitig auf einer Wartebank einschlief. Ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts "Diebstahl" wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden hierbei durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der türkische Staatsangehörige aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Hannover zur Festnahme ausgeschrieben war. Der 20-jährige Mann steht demnach im dringenden Verdacht, am 25.06.2026 gegen 21:12 Uhr in Hameln eine andere Person körperlich misshandelt und an der Gesundheit geschädigt zu haben, wobei die Körperverletzung mittels einer Schusswaffe begangen wurde. Der Geschädigte erlitt dabei eine schwere Knieverletzung. Aufgrund von Fluchtgefahr erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einen Haftbefehl gegen den Mann. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde die gesuchte Person in eine Untersuchungshaftanstalt eingeliefert. Hinweis: Es wird darum gebeten weitere Anfragen zum Haftbefehl an die Staatsanwaltschaft Hannover zu richten. WL Rückfragen bitte an: Pressesprecher Woldemar Lieder Telefon: 0173-678 34 61 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg