BPOLI BHL: Verbotene Souvenirs mit weitreichenden Folgen – Bundespolizei Berggießhübel appelliert an Kinder, Jugendliche und Eltern
Die Bundespolizei Berggießhübel stellte in den vergangenen Monaten vermehrt fest, dass Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 12 bis 17 Jahren bei der Einreise aus der Tschechischen Republik verbotene Gegenstände mitführten. Dabei handelte es sich insbesondere um Schlagringe, verschiedene Messer und vereinzelt auch um verbotene pyrotechnische Erzeugnisse.
Auffällig ist, dass bei vielen jungen Menschen das Unrechtsbewusstsein für diese Taten nur gering ausgeprägt zu sein scheint. Häufig werden die Gegenstände im Nachbarland gekauft, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass deren Einfuhr oder Besitz in Deutschland verboten oder nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist.
Die Folgen können jedoch erheblich sein. Je nach Sachverhalt werden Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auch wenn das Jugendstrafrecht in erster Linie erzieherisch ausgerichtet ist, können entsprechende Verfahren Konsequenzen nach sich ziehen. Diese können sich später beispielsweise bei Bewerbungen für bestimmte Berufe oder im öffentlichen Dienst nachteilig auswirken. Gerade für junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft noch vor sich haben, können unüberlegte Entscheidungen langfristige Folgen haben.
Die Bundespolizei Berggießhübel möchte daher nicht nur kontrollieren, sondern vor allem aufklären. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor den rechtlichen Konsequenzen zu bewahren und sie für die geltenden Gesetze zu sensibilisieren.
Auch Eltern und Erziehungsberechtigte sind aufgerufen, mit ihren Kindern über dieses Thema zu sprechen. Was im Ausland frei verkauft wird, darf nicht automatisch nach Deutschland eingeführt oder hier mitgeführt werden.
Die Bundespolizei appelliert daher an alle jungen Menschen: Informiert euch vor dem Kauf über die geltenden Vorschriften. Eure Zukunft ist zu wertvoll, um sie wegen eines verbotenen Gegenstandes zu gefährden.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de