BPOLI MD: 49-Jährige reist ohne Ticket – mit Haftbefehl gesucht
Am Montag, den 13. Juli 2026 nutzte eine weibliche Person einen Intercityexpress, ohne ein für die Fahrt erforderliches Zugticket zu besitzen. Der Express befand sich auf der Strecke von Berlin in Richtung Düsseldorf. Aufgrund fehlender Barmittel und Ausweisdokumente der 49-Jährigen wurde die Bundespolizei kontaktiert. Um 06:20 Uhr war eine verständigte Streife mit Einfahrt des relevanten Zuges am Hauptbahnhof Stendal/ Bahnsteig 1 und nahm sich dem Sachverhalt an. Es erfolgte die Mitnahme der Frau zum nahegelegenen Bundespolizeirevier zum Zwecke der zweifelsfreien Identitätsfeststellung. Nach Ermittlung und Überprüfung ihrer Personalien im Informationssystem der Polizei wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ansbach mit Vollstreckungshaftbefehl nach ihr suchte. Wegen des Erschleichens von Leistungen verurteilte sie das Amtsgericht Weißenburg in Bayern Anfang des Jahres zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen Haft. Lediglich einen Teil der geforderten Geldsumme beglich die Verurteilte. Demnach erging Ende Juni der Vollstreckungshaftbefehl. Den haftabwendenden Betrag von 240 Euro konnte die Gesuchte nicht aufbringen. Nach Beendigung der erforderlichen Maßnahmen brachten die Einsatzkräfte die polnische Staatsangehörige in eine Justizvollzugsanstalt. Abschließend erfolgte eine Mitteilung an die ausschreibende Stelle und die Fertigung einer erneuten Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen.
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